

Kollaborierende Schweißroboter helfen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und eignen sich sowohl für kleine und mittelständische Unternehmen als auch für Großunternehmen. Die COBOT WeldSpace 4.0 TABLE 24/12 von DEMMELER sorgt mit hoher Flexibilität, intuitiver Bedienung und intelligenten Features für eine hohe Schweißqualität – auch bei Toleranzen und Wärmeverzug.
In Zukunft werden die Fortschritte in der Digitalisierung und Automatisierung auch die Prozesse in der Schweißproduktion verändern. Qualitätsansprüche und Nachweispflichten von Schweißarbeiten wachsen stetig. Gleichzeitig nehmen Aspekte wie Effizienz, Sicherheitsstandards und Umweltschutz einen immer größeren Raum ein. Fällt es Unternehmen zunehmend schwerer diese Anforderungen über das manuelle Schweißen zu erfüllen, sind Schweißroboter eine passende Ergänzung. Zwar gibt es Industrieroboter, die Schweißaufgaben übernehmen können, doch sie setzen sowohl hohe Investitionskosten als auch ausgeprägte Programmierkenntnisse voraus. Damit sind sie für die Produktion von kleinen Losgrößen oder den Einsatz in klein- und mittelständischen Unternehmen überdimensioniert. Schweiß-Cobots sind erheblich einfacher zu programmieren als herkömmliche Industrieroboter. Aufgrund der geringeren Investitionskosten amortisieren sie sich außerdem schnell.
Gerade beim Handschweißen klassischer Blechbauteile kann die neue Technologie, das Schweißen mit kollaborierenden Robotern, wertvolle Fachkräfte vor ermüdenden Routine- und Wiederholtätigkeiten entlasten. Qualifizierte Arbeitskräfte können so optimal für andere wertschöpfende Tätigkeiten wie Qualitätskontrolle und Nacharbeiten eingesetzt werden. Die Robotertechnik macht den Beruf des Schweißers auch deutlich attraktiver. Vor allem junge Nachwuchskräfte lassen sich damit wieder mehr für Schweißarbeiten begeistern.


DEMMELER bietet mit der COBOT Weld Space 4.0 Table 24/12 eine vielseitige Automatisierungslösung mit kollaborierendem Roboter an
Einfaches Handling der kollaborierenden Roboter
"Meist interessieren sich Unternehmen für einen Schweiß-Cobot, die keine oder wenig Erfahrung mit Robotern haben", erklärt Johannes Demmeler, geschäftsführender Gesellschafter bei DEMMELER. Die Firmengruppe DEMMELER, als Erfinder der 3D-Schweißtische und Spannsysteme bekannt, bietet mit der COBOT WeldSpace 4.0 TABLE 24/12 eine vielseitige Automatisierungslösung mit kollaborierendem Roboter an. Die Schweißzelle besticht durch die Einfachheit der Bedienung: Die Software wurde eigens von den DEMMELER Schweißexperten entwickelt und perfekt auf den jeweiligen Roboter und Schweißprozess abgestimmt. Der Multifunktionsgriff dient dabei als Schnittstelle zwischen Roboter und Bediener. Beim sogenannten „Teachen“ wird der Brenner am Roboterarm manuell an die entsprechenden Stellen bewegt, an denen geschweißt werden soll. Per Tastendruck am Griff werden Start- und Endpunkt sowie Zwischenwegpunkte gespeichert. Für die Schweißparameter stehen mehr als 100 von DEMMELER vordefinierte und optimierte Schweißjobs aus einer geschützten Job-Bibliothek zur Verfügung, abgestimmt auf Material, Stromquelle, und Schweißprozess. Vor dem eigentlichen Schweißen kann nun der Schweißvorgang simuliert werden. Dabei fährt der Roboterarm die programmierte Schweißnaht ab und der Bediener kann bei Bedarf den Pfad noch korrigieren.
Smarte Technologie für hohe Schweißqualität auch bei Toleranzen und Wärmeverzug
Dank der intelligenten Features TouchSense und Lichtbogensensor lassen sich auch Werkstücke automatisiert schweißen, die aufgrund von Toleranzen und Wärmeverzug dafür bisher nicht geeignet waren. Die neue Funktion TouchSense kompensiert Positionsverschiebungen des Werkstücks: Vor dem Start des Schweißprogramms berührt der Cobot an vier Suchpunkten sanft das Bauteil mit dem Schweißdraht und tastet dessen tatsächliche Position ab. Bei Abweichungen werden diese automatisch berechnet und das Schweißprogramm an die realen Koordinaten des Bauteils angepasst. Beim anschließenden Abschweißen der Kehlnaht bewegt sich der Brenner nun intelligent der idealen Nahtposition entlang, auch wenn die Position des Werkstücks leicht verschoben ist. Das reduziert natürlich Schweißfehler und aufwendige Nacharbeit.
Der Lichtbogensensors wiederum gleicht Biege- und Bauteiltoleranzen beim Lichtbogenschweißen aus. Dabei werden das Stromrückführsignal und die Pendelbewegung zur Verfolgung der Schweißnaht verwendet: Der Brenner schweißt mit Pendelbewegungen dem Nahtverlauf nach und reagiert auf veränderte Parameter. Der Lichtbogensensor greift also während des Schweißvorgangs ein, um den Nahtverlauf selbstständig zu korrigieren. Das Ergebnis: die perfekte Nahtposition und eine hervorragende Schweißqualität. Spann- und Bauteiltoleranzen sind beim automatisierten Schweißen also kein Hindernis mehr und die intelligenten Features führen zu einem erheblichem Einsparpotential, vor allem in der Serienfertigung.
Bei der Version F kommt der Roboter CRX-10iA und die vertraute Drag-and-Drop-Technologie von FANUC zum Einsatz. Mit der professionellen Schweißsoftware DEMMELER WeldSoft F 1.0 bietet die Anlage zahlreiche Features für das industrielle Schweißen, wie z.B. dem automatischen TCP-Ausgleich durch Anfahren der Referenzspitze. Das Hauptbedienfeld gibt einen Überblick über den Zustand der verschiedenen Arbeitsbereiche und welcher gerade aktiv ist, inklusive praktischer Anzeige der Laufzeit. Der 3D-Overview simuliert die Roboter- und Manipulator-Bewegungen des Programms, ohne das der Roboter die Bewegungen tatsächlich abfahren muss. Dank der Offlineprogrammierung lässt sich das Teachpendant am PC simulieren und der Roboter kann auch unabhängig vom Betrieb programmiert werden. Die Nebenzeiten reduzieren sich auf ein absolutes Minimum.


Bei der Version F kommt der Roboter CRX-10iA und die vertraute Drag-and-Drop-Technologie von FANUC zum Einsatz.


Der Multifunktionsgriff dient als Schnittstelle zwischen Roboter und Bediener.



