

Nach wie vor steht die Kostenoptimierung von Schweißprozessen im Fokus. Kürzere Rüst- und Nebenzeiten spiegeln sich in einer Erhöhung des Nutzungs- und Automatisierungsgrades wider. Um effizient fertigen zu können, ist die Wahl der richtigen Spannmittel und Spannsysteme von zentraler Bedeutung.
Die Wirtschaftlichkeit beim Schweißen ist ein komplexes Thema und aufgrund des hohen Konkurrenz- und Preisdrucks aktueller denn je. Bei Schweißaufgaben der unterschiedlichsten Art geht es vor allem um Geschwindigkeit und Einsparpotentiale, ohne bei der Schweißqualität Abstriche in Kauf zu nehmen. Neben zahlreichen Faktoren wie der Wahl des richtigen Schweißzusatzwerkstoffs und der Auswahl des zweckmäßigsten Schweißverfahrens ist eine der wichtigsten Fragen, wie Arbeitsprozesse optimiert werden können, um die wertvollste Ressource, die hochqualifizierte Schweißfachkraft, optimal einzusetzen. Durchschnittlich nur 15 bis 20 Prozent der gesamten Herstellungszeit einer Schweißkonstruktion wird für das Schweißen selbst benötigt. Der Rest entfällt auf Rüst- und Nebenzeiten.
Eine gute Vorbereitung ist das A und O – diesen Rat findet man für alle erdenklichen Anwendungen. Auch im Hinblick auf das Schweißen ist er passend. Spannmittel haben einen entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit beim Schweißen. Eine gleichmäßige und stabile Spannung minimiert Verformungen oder Spannungen im Material, die durch den Schweißprozess verursacht werden können. Schweißverbindungen erhalten eine hohe Festigkeit. Das garantiert qualitativ hochwertige und sichere Schweißverbindungen. Wird das Werkstück nicht richtig fixiert, können während des Schweißens auftretende Wärme- und Spannungseinwirkungen zu thermischen Verformungen und Verzug führen. Ungleichmäßige Schweißnähte, Risse und Einbußen in der Stabilität sind die Folgen. Diese bedeuten Ausschuss oder letztendlich eine sehr zeitraufwendige Nacharbeit mit unnötigen Kosten und Verzögerungen. Gleichzeitig erleichtert eine präzise Fixierung das Ausrichten und Positionieren des Werkstücks und die Einhaltung geringster Toleranzen. Eine reibungslose Vorbereitung erhöht die Produktivität und reduziert die Gesamtdauer des Schweißvorgangs.


Wenn das Bauteil doch mal größer wird, lässt sich die Arbeitsfläche des 3D-Schweißtisches mit den Systemteilen einfach verlängern.
Effiziente Spannlösungen: Die Systemvielfalt von DEMMELER
Das multifunktionale Werkzeug von DEMMELER lässt sich beliebig kombinieren. Dadurch wird deutlich weniger Equipment benötigt, um Werkstücke aufzuspannen. Das spart nicht nur Investitionskosten, sondern auch Kapazität bei der Lagerung. Grundsätzlich wird bei den DEMMELER Schweißtischen zwischen dem D28er-System für große und schwere Spann- und Schweißarbeiten, dem D22er-System für leichte und mittelschwere Anwendungen und dem D16er-System für kleine und leichte Spann- und Schweißaufgaben unterschieden. D28, D22 bzw. D16 steht für den Bohrungsdurchmesser der Systembohrungen. Neben der Systemgröße sind verschiedene Systemraster wählbar: PROFIPremiumLINE, PROFIPlusLINE, PROFIEcoLINE und HobbyLINE. Dabei erhöht die Dichte des Bohrungsrasters von Tischplatte und das dreireihige Bohrbild an den Seitenrungen die Erweiterungs- und Spannmöglichkeiten von Schweißtischen um ein Vielfaches.
Über 1.000 Spannsystemartikel lassen sich zu individuellen Schweißtischsystemen zusammenstellen und erweitern: Schweißtischplatten, Tischfüße, Spannbolzen, Winkel, Anschläge, Auflagen, Zwingen, Schnellspanner und vieles mehr. Das durchdachte und intelligente Zubehör hat einige interessante Features: Die DEMMELER Schraubzwingen sind mittels Rundrohre ausgeführt. Dadurch sind diese extrem robust und es werden höchste Spannkräfte erreicht. Die Alu-Titan-Ausführung der Anschlagwinkel ermöglicht ein optimales und sehr einfaches Handling durch wenig Gewicht und dank der 90°-Systemnut in Nierenform ist eine stufenlose Winkeleinstellung möglich. Mit dem patentierten PPS-Spannbolzen können die Alu-Winkel verschleißfrei gespannt werden. Die gleichmäßige Kraftverteilung dank polygonförmigen Spreizelementen verhindert den Verschleiß der Bohrungen. Der runde Standardfuß verhindert, im Gegensatz zu quadratischen Tischfüßen, das Hängenbleiben oder Anstoßen an den Tischfußkanten. Zudem schützt die integrierte Fußmanschette das Schlauchpaket vor dem Verklemmen in der Gewindespindel zur Feineinstellung.


Das 3D-Spannsysem passt sich an die Größe und Form verschiedenster Werkstücke an.


Durch seine innovative Bauweise lässt sich annähernd für jedes Werkstück in Rekordzeit eine Spannvorrichtung aufbauen.



